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Konferenz der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz nimmt Berufsbildung für Zuwandernde in den Blick

Der Zugang zu beruflicher Bildung für Zuwandernde war das große Thema bei einem Forum der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetzt (AG BFN) am 11. und 12. Juli 2016. Über 150 Wissenschaftler/-innen und Akteure der Berufsbildungspolitik und -praxis aus dem ganzen Bundesgebiet beleuchteten in zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen aus verschiedenen Fachdisziplinen sowie durch die Vorstellung von Praxiserfahrungen die Bildungs- und Arbeitssituation von Zuwandernden. Daneben wurden Verfahren zur Feststellung der beruflichen Potenziale von Zugewanderten erörtert sowie Strategien und Konzepte zur Aus- und Weiterbildung von Zuwandernden in den Blick genommen. [mehr]

Ausbildung und Einstellung von Neuzugewanderten - Unternehmen informieren sich im Nürnberger Rathaus

Am 8. Juli 2016 hat das Netzwerk „Nürnberger Unternehmen in sozialer Verantwortung“ ins Rathaus geladen, um interessierten Betrieben sowie haupt- und ehrenamtlichen Akteuren das Unterstützungsangebot des Projektes „ENTER - Integration von Flüchtlingen in der Wirtschaft am Beispiel der Metropolregion Nürnberg“ sowie weiterer Kooperationspartner vorzustellen.

„ENTER“ ist ein Pilotprojekt, das Flüchtlinge auf ihrem Weg in den ersten Arbeitsmarkt unterstützt und sich mit dem Angebot der fachlichen Begleitung auch an Handwerksbetriebe sowie kleine und mittlere Unternehmen richtet. Das empirisch-qualitative Projekt führt eine ganzheitliche Begleitung des Vermittlungs- und innerbetrieblichen Integrationsprozesses durch, dokumentiert im Projektverlauf Herausforderungen und Lösungsansätze und erarbeitet Gelingensbedingungen. [mehr]

Übergang Schule - Beruf: Für Kinder aus armen Familien besonders schwierig

Der „Monitor Jugendarmut in Deutschland 2016" der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) wurde veröffentlicht! Er stellt benachteiligte junge Menschen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren in den Mittelpunkt, die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Ihre Anzahl steigt! Die Studie bestätigt die Annahme, dass Bildung "vererbt" wird und der Schulerfolg von Kindern maßgeblich von ihrer Herkunft abhängt. Die BAG KJS fordert, diesen jungen Menschen, die einen schlechten Start ins Leben hatten, existenzsichernde Rahmenbedingungen sowie Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten. Die Einwanderung junger Schutzsuchender konnte in der Studie noch nicht berücksichtigt werden.

Kompetenzen junger Menschen anerkennen: Organisationsübergreifendes Eckpunktpapier

Junge Menschen erwerben viele wichtige Kompetenzen nicht in der Schule oder in der Ausbildung, sondern in Eigeninitiative. Auf ihrem Weg in den Beruf ist die Anerkennung dieser non-formal und informell erworbenen Kompetenzen oft entscheidend! Um diese Anerkennung geht es in einem organisationsübergreifend erstellten Eckpunktpapier. Die Autorinnen und Autoren zeigen auf, wie diese vielfältigen Kompetenzen identifiziert, dokumentiert, bewertet und letztlich zertifiziert werden können. Es werden Vorschläge gemacht, welche Organisationen oder Institutionen für die Beschreibung und Anerkennung non-formal erworbener Kompetenzen infrage kommen. An dem Papier beteiligt sind: AWO Bundesverband, Jugend für Europa, Bundesverband der Träger beruflicher Bildung, IN VIA, Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit, Deutscher Verein, Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit.

DIHK Studie belegt: Übernahmeabsichten der Betriebe nehmen weiter zu

Noch nie hatten Jugendliche so gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz! Gleichzeitig wird es für die Unternehmen immer schwieriger, Bewerber zu finden. In der Folge bleiben viele Lehrstellen unbesetzt - zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausbildungsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Die sinkenden Zahlen der Schulabgängerinnen und -abgänger und deren Run auf die Hochschulen begründen den fehlenden Nachwuchs. Um die Ausbildung in einem Betrieb wieder attraktiver zu machen, setzt der DIHK auf entsprechende Angebote für Schülerinnen und Schüler in der Berufsorientierungsphase. Diese könnten sich durch Unternehmensbesuche oder Betriebspraktika davon überzeugen: Eine betriebliche Ausbildung ist eine attraktive Alternative zum Studium!

Einen ausführlichen Artikel zur Umfrage finden Sie hier!

Expertise zur beruflichen Qualifizierung für Flüchtlinge

Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für Flüchtlinge gibt es noch wenige, dafür aber Fördermaßnahmen, um eben solche ins Leben zu rufen! Die Fördermittel sind aber aufgrund einer sehr heterogenen und hoch differenzierten Anbieter- und Angebotsstruktur schwer zu finden. Und durch mangelnde Koordination sind Lücken und Sackgassen entstanden. Das Deutsche Jugendinstitut will mit seiner aktuellen Expertise "Übergänge im Jugendalter" dazu beitragen, die beratenden Unterstützer und vermittelnden Fachkräfte zu informieren und den jungen Flüchtlingen schneller den Weg in die Qualifizierung zu bahnen. Die Expertise ist online als PDF verfügbar oder kann kostenlos bestellt werden.

AG BFN-Forum in Nürnberg: "Zugang zu beruflicher Bildung für Zuwandernde"

Am 11. und 12. Juli findet in Nürnberg ein Forum der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) statt. Ziel der Veranstaltung mit dem Titel "Zugang zu beruflicher Bildung für Zuwandernde: Chancen und Barrieren" ist, auf Basis vorliegender Erfahrungen mit Zuwanderung und den Befunden zur Situation und den beruflichen Potenzialen von Zugewanderten, Strategien für passende Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote mit dem Ziel arbeitsmarktverwertbarer Abschlüsse zu entwickeln. Es besteht die Möglichkeit, über wissenschaftliche Beiträge sowie über Praxiskonzepte und -erfahrungen zu diskutieren. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2016. Mehr Informationen zum Programm und den Zugang zur Online-Anmeldung gibt es hier.

Neuer Praxisleitfaden hilft Betrieben bei der Suche nach Auszubildenden

Ein neuer Praxisleitfaden bietet Betrieben wertvolle Tipps und Strategien bei der Suche nach Auszubildenden. Er beinhaltet Beispiele und Anregungen dafür, wie Betriebe unkompliziert auf Jugendliche zugehen können oder wie sie prüfen können, ob die Jugendlichen in das Unternehmen passen. Die Broschüre enthält Fragen zum Betrieb selbst und zu den Anforderungen, die an die zukünftigen Auszubildenden gestellt werden. Außerdem werden Möglichkeiten beschrieben, wie Betriebe mit Hilfe von externen Kooperationspartnern wie Schulen und Bildungsträgern Auszubildende anwerben können. Der Leitfaden wurde vom Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration der Stadt Offenbach herausgegeben und ist als PDF abrufbar.

BIBB veröffentlicht Positionspapier zur beruflichen Integration junger Geflüchteter

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) veröffentlichte ein Positionspapier mit zehn Kernpunkten zur Integration von jungen Geflüchteten auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Diese Aufgabe ist eine große Herausforderung, aber man müsse, so BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser, das Rad nicht neu erfinden, sondern könne auf in der Praxis bewährte Konzepte und Instrumente der Berufsbildung zurückgreifen. Wichtig für die Integration sind die Berufsorientierungsphase, (Weiter-)Qualifizierung und die Möglichkeit, parallel Sprachkenntnisse zu erwerben und sich auf die neue Lebenswelt einzustellen. Die dafür nötigen Konzepte und Angebote müssen entsprechend angepasst und weiterentwickelt werden. Die BIBB-Veröffentlichung "Wege zur Integration von jungen Geflüchteten in die berufliche Bildung - Stärken der dualen Berufsausbildung nutzen" kann als PDF heruntergeladen werden.

Neue Studie zeigt: Azubis identifizieren sich stark mit ihrem Beruf

Flexibilität ist alles! Eine neue Studie zeigt, dass Auszubildende sich stark mit ihrem Beruf identifizieren, ihre  Bindung zum Ausbildungsbetrieb aber eher schwach ist. Die befragten Auszubildenden begründeten ihre Haltung damit, dass sie ihren Beruf jederzeit und überallhin "mitnehmen" könnten, den Ausbildungsbetrieb hingegen nicht. Die vom Institut für Berufliche Bildung der Universität Bremen in Sachsen-Anhalt durchgeführte Studie zeigt außerdem, dass Azubis viel Wert auf hohe Qualität und Praxisnähe in ihrer Ausbildung legen. Entscheidend ist hierbei, dass sie ihre Tätigkeiten in die betrieblichen Geschäftsprozesse einordnen lernen.

Die Studie ist als PDF abrufbar.

Interkulturelle Kompetenz: Neue Seminarreihe für Ausbildungs- und Lehrpersonal

Neuzugewanderte haben die Möglichkeit, in Berufsorientierungsprogrammen erste Eindrücke vom Berufsleben zu sammeln. Sie, aber auch ihre Ausbilder und Ausbilderinnen, müssen dabei nicht nur sprachliche Barrieren überwinden, sondern sich auch mit unterschiedlichen Wertvorstellungen und Kommunikationsregeln auseinandersetzen. Damit das in der Berufsorientierung tätige Ausbildungs- und Lehrpersonal sensibel auf die Jugendlichen reagieren kann, initiierte das Bundesinstitut für Bildung und Forschung die Seminarreihe "Interkulturell sensible Berufsorientierung". Die in der Berufsorientierung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können im Rahmen dieses Angebots ihre interkulturellen Kompetenzen ausbauen und trainieren.

Weitere Informationen zur Seminarreihe und den Teilnahmebedingungen gibt es hier.

Gendersensibilität in der Berufsorientierung: Handreichung bietet Tipps für die Praxis

Soziale Arbeit ist weiblich, Technik ist männlich: Immer noch wählen Frauen und Männer überwiegend geschlechtertypische Berufe. Diese Wahl ist ausschlaggebend für die künftige Erwerbsbiographie, Lebensqualität und finanzielle Situation und die Aufgabenverteilung in Partnerschaft und Familie. Umso wichtiger ist es, dass Menschen schon in ihrer Berufsorientierungsphase über diese langfristigen Konsequenzen informiert und entsprechend beraten werden. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat nun eine Handreichung für Fachkräfte konzipiert, die als Grundlage für eine gendersensible Berufsberatung dienen kann. Die Broschüre bietet sowohl für Gruppenveranstaltungen als auch für (Einzel-) Beratungen adäquate Übungen, Methoden und Instrumente. Sie ist als PDF erhältlich.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Ausbildung: Auch für Betriebe eine Chance

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt: Ermöglicht man unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge eine Berufsausbildung, profitieren auch die Ausbildungsbetriebe. Denn die haben zunehmend Probleme mit der Besetzung ihrer Ausbildungsstellen. Die AutorInnen der Studie betonen deswegen, dass Zugangshürden abgebaut werden müssten: Die jungen Flüchtlinge bräuchten eine Förderung über ihre Volljährigkeit hinaus, damit begonnene Ausbildungen auch abgeschlossen werden könnten. Auch der Aufenthaltsstatus dürfe nicht über den Zugang zu Ausbildung und Ausbildungsförderung entscheiden: „Würden die Zugänge weiter erleichtert, wären Betriebe und unbegleitete Minderjährige entlastet. Ausbildung eröffnet den jungen Menschen Perspektiven, selbst wenn sie später in ihre Herkunftsländer zurückkehren.“

Mehr Informationen zur Studie gibt es hier.

Jugendliche mit Behinderung: Betriebsnahe Ausbildung verbessert Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt: Junge Menschen mit Behinderung haben bessere Chancen auf ein festes Arbeitsverhältnis, wenn sie eine betriebsnahe Ausbildung absolvieren. Die Bundesagentur für Arbeit fördert die Jugendlichen durch Maßnahmen der beruflichen Ersteingliederung. Über 60 Prozent der betrieblich ausgebildeten Absolventen finden laut Statistik innerhalb eines Jahres eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Bei außerbetrieblich ausgebildeten Jugendlichen mit Behinderung sind es hingegen unter 50 Prozent.

Mehr Informationen zum Thema und zur Studie finden Sie im aktuellen IAB-Kurzbericht.

Studie: Wie bewerten Auszubildende die Qualität ihrer Ausbildung?

Die Identifikation mit dem eigenen Beruf ist entscheidend für berufliches Engagement, Qualitäts- und Verantwortungsbewusstsein. Das IBB (FG Berufsbildungsforschung) der Uni Bremen legte nun eine Studie vor, in deren Rahmen Auszubildende nach der Qualität und dem Identifikationspotential ihrer Ausbildung gefragt wurden. Die Ergebnisse reichen von "sehr gut" bis "mangelhaft". Ausschlaggebend für ihre Bewertung war für die Auszubildenden vor allem die Praxisorientierung ihrer Ausbildung. Oft kritisiert wurde außerdem die mangelnde Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Berufsschulen. Neben den Analyseergebnissen bietet die Studie auch Handlungsempfehlungen. Eine davon ist die Forderung nach einer berufsorientierenden Bildung, die bereits im Kindergarten ansetzt. Die Studie steht auf der Homepage des IBB als Download zur Verfügung.

Der Berufsbildungsbericht 2016 ist erschienen

Der Berufsbildungsbericht 2016 ist da! Er informiert über die aktuellen Entwicklungen am Ausbildungsmarkt, benennt die berufsbildungspolitischen Prioritäten der Bundesregierung und berichtet über zentrale Maßnahmen und Programme. Interessierte können ihn auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung als PDF herunterladen.

"Mit Herz und Hand": Theaterstück zeigt Zimmererhandwerk als Beruf

Der Mittelschulverbund Nürnberg Nord geht bei der Berufsorientierung einen neuen Weg: In Zusammenarbeit mit dem bayerischen Zimmererhandwerk konnte er das Ein-Mann-Theaterstück "Mit Herz und Hand" für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen engagieren. Darin erzählt der Zimmerermeister Richard Betz die Geschichte von Einem, der als Finanzhai beginnt und am Ende seinen Traumberuf findet: das Zimmererhandwerk. Damit will Betz Jugendliche dazu ermutigen, den Beruf auszuwählen, der ihnen wirklich Spaß macht - und nicht nur auf Trends zu achten.

"Mit Herz und Hand", Montag, 14. März 2016, um 8.30 und 11 Uhr, Mittelschule Bismarckstraße.

Wettbewerb "Starke Schule" geht in die nächste Runde

Der größte Schulwettbewerb Deutschlands geht in eine neue Runde! "Starke Schule" zeichnet wieder die Schulen aus, "die sich in herausragender Weise für ihre Schüler einsetzen und diese ausbildungsreif machen." Alle ausgezeichneten Schulen werden jeweils für vier Jahre in ein Netzwerk aufgenommen, in dem rund 200 Siegerschulen aus allen 16 Bundesländern von- und miteinander lernen. Sie profitieren von Fortbildungen zu zentralen Themen der Organisations- und Unterrichtsentwicklung und lernen erfolgreiche Lösungsansätze zur Weiterentwicklung der eigenen Schule kennen. Bewerben können sich alle allgemein bildenden Schulformen der Sekundarstufe I, die zur Ausbildungsreife führen. Die Bewerbungsfrist endet am 4. Mai.

Mehr Informationen gibt es unter http://www.starkeschule.de.

Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Stadtverwaltung: Nürnberg ist bei AZUBIYO vertreten

Die Stadt Nürnberg ist nun auch auf der Plattform AZUBIYO vertreten und informiert dort über die vielen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Stadtverwaltung. AZUBIYO ist eines der führenden deutschen Ausbildungsportale mit einem breiten Angebot an freien Stellen für eine Ausbildung oder ein Duales Studium. Von kaufmännischen Ausbildungsberufen über Duale Studiengänge in der IT, technischen Ausbildungen bis hin zu sozialen Berufen bietet das Portal ein breites Spektrum.

Eindrücke von der 5. Jahrestagung des Berufsorientierungsprogramms

"Praxis erfahren!" - Unter diesem Motto trafen sich mehr als 400 Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsstätten, die das Berufsorientierungsprogramm (BOP) mit Schülerinnen und Schülern umsetzen. Ihr gemeinsames Ziel: Die Werkstatttage für Jugendliche noch interessanter und lebensnaher gestalten - und gleichzeitig den Fachkräftebedarf der Branchen im Blick haben. Auf der Bühne und in den Foren präsentierten sich die BOP-Projekte vielfältig und mit bester Praxis. Die Tagung wurde in einem Video dokumentiert. Das Berufsorientierungsprogramm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert und vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) umgesetzt.

Ratgeber für Schülerinnen und Schüler: Schule - und dann?

Schule - und dann? - So heißt der neue Ratgeber des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).  Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen und weniger an einem Studium interessiert sind, sondern einen Beruf erlernen wollen. Der Ratgeber vermittelt Wissenswertes zum Übergang von der Schule in die Ausbildung. Er stellt Ausbildungswege und Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung vor, gibt hilfreiche Hinweise zu den Rahmenbedingungen und den Unterstützungsmöglichkeiten während einer Ausbildung und widmet sich den notwendigen Schritten der Berufsfindung. Die 56-seitige Broschüre kann unentgeltlich direkt beim BMBF bestellt werden und ist auch online zugängig.

Bildung im Ausland: JugendBildungsmesse kommt nach Nürnberg

Die JugendBildungsmesse (JuBi) kommt am 12. März nach Nürnberg! Sie ist eine der bundesweit größten Spezial-Messen zum Thema Bildung im Ausland. Rund 100 Austauschorganisationen, Veranstalter und Agenturen aus dem gesamten Bundesgebiet informieren auf der JuBi-Tour über alle Facetten von Auslandsaufenthalten und stellen ihre Programme und Stipendienangebote vor, u.a. die WELTBÜRGER-Stipendien. Die Beratung zu Themen wie Schüleraustausch, High School-Aufenthalte, Gastfamilien, Sprachreisen, Au-Pair, Work & Travel, Freiwilligendienste sowie Praktika im Ausland erfolgt persönlich an den Ständen der Aussteller durch Bildungsexperten und ehemalige Programmteilnehmer. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 12. März, 10-16 Uhr, in den Räumen des CVJM, Kornmarkt, 90402 Nürnberg.

Informationsnachmittag an der Fachakademie für Sozialpädagogik

Die Fachakademie für Sozialpädagogik bietet am 7. März einen Informationsnachmittag für das Schuljahr ab September 2016 an. Interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern können sich über die Ausbildung zur/m staatlich geprüften Erzieher/in informieren und beraten lassen. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der Fachakademie.

Montag, 7. März 2016, 16 Uhr, Fachakademie für Sozialpädagogik, Äußere Bayreuther Straße 61.

"Starke Schule": Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule gibt Einblick in ihre Arbeit

Die Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule wurde im vergangenen Jahr bei Deutschlands größtem Schulwettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ bereits zum dritten Mal
ausgezeichnet, diesmal sogar mit dem ersten Landespreis. Ihr "Erfolgsrezept" stellt die Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule nun auch anderen Schulen vor: Am 23. und 24. Februar findet eine Fortbildung für SchulleiterInnen und Lehrkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet statt. Nach einer Einführung in das Schulkonzept werden vor allem die Netzwerkarbeit und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern der Schule vorgestellt.

Ansprechpartnerin für Interessierte ist Schulleiterin Siglinde Schweizer, Telefon 0911 - 33 17 79, E-Mail schulleitung@remove-this.dtsms.de. Mehr Informationen gibt es unter www.theo-schoeller-hauptschule.de.

Fortbildung: Di., 23.2., ab 16 Uhr, und Mi., 24.2., 9-15 Uhr, Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule, Schnieglinger Str. 38 in Nürnberg.

Berufs- und Studienbasar: Zahlreiche Unternehmen und Hochschulen beteiligen sich

Die Städtische und Staatliche Wirtschaftsschule Nürnberg und das Melanchthon-Gymnasium veranstalten am 26. und 27. Februar ihren jährlichen Berufs- und Studienbasar. Der Basar bietet Beratung und zahlreiche Informationen zu beruflicher Ausbildung und Studium. Rund 100 renommierte Betriebe aus Nürnberg und der Region, 33 Hochschulen, rund 50 Fachschulen, Berufsfachschulen und Behörden informieren über betriebliche Ausbildung und mehr als 300 Studiengänge und Ausbildungswege. Auch die Arbeitsagentur, die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer sind auf dem Basar vertreten. Am zweiten Tag findet außerdem erstmals eine Berufsintegrationsbörse für junge Flüchtlinge statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ebius-projektagentur.de, http://www.melanchthon-gymnasium.de/schule/studienbasar.html, https://www.nuernberg.de/internet/berufsschule_12/veranstaltungen.html und in der Basarbroschüre.

Melanchthon-Gymnasium (Sulzbacher Straße 32) und Staatliche Wirtschaftsschule (Nunnenbeckstr. 40) Freitag, 26.2., 9-14 Uhr, und Samstag, 27.2., 9-12.30 Uhr

Neue BIBB-Themenseite: Flüchtlinge in Ausbildung und Beruf integrieren

Die aktuelle Zuwanderung von Flüchtlingen wird nicht ohne Auswirkungen auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Deutschland bleiben. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat seine vielfältigen Aktivitäten in diesem Bereich auf einer neuen Themenseite gebündelt, stellt praktische Informationen und Daten zur Verfügung und zeigt auf, wie die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung, Weiterbildung und Beruf gelingen kann.

Flüchtlinge: Integration in den Arbeitsmarkt

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken hat eine Broschüre zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt herausgegeben, um Unsicherheiten abzubauen und eine praktische Hilfestellung für Unternehmen zu bieten. Die Broschüre klärt über rechtliche Fragen auf und informiert über Projekte und Maßnahmen. Sie enthält außerdem Kontaktdaten wichtiger Anlaufadressen sowie ein Glossar mit für die Flüchtlingsintegration relevanten Begriffen. Sie kann als Online-Katalog gelesen oder als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.ihk-nuernberg.de/Zuwanderung.

BIBB-Report 1/2016: Welche Berufe Jugendliche wählen

Der aktuelle Report des BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) untersucht die Berufwahl von Jugendlichen. Anhand eines Beispiels veranschaulicht die Untersuchung, warum manche Ausbildungsberufe auf mehr, manche auf weniger Interesse bei den Jugendlichen stoßen - selbst wenn sie ähnliche Tätigkeitsprofile aufweisen: Im Vergleich zum Beruf "Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk" erwarten sich viele vom Beruf "Kaufmann/-frau im Einzelhandel" bessere Einkommens- und Entwicklungschancen sowie mehr soziales Prestige. Folglich gibt es für diesen Beruf nicht genügend Ausbildungsplätze für die vielen Bewerber/-innen, während im erstgenannten Beruf ein Bewerbermangel herrscht. Die BIBB-Autor/-innen plädieren dafür, den Jugendlichen dieses Missverhältnis schon während ihrer Orientierungsphase bewusst zu machen. Den Report kann man als PDF herunterladen.

Dritter Nürnberger Bildungsbericht liegt vor

Der 340 Seiten starke dritte Nürnberger Bildungsbericht zeichnet ein umfassendes Bild der Nürnberger Bildungslandschaft. Er enthält neben Rahmenbedingungen und Grundinformationen auch aktualisierte Kapitel zu den unterschiedlichen Bildungsbereichen und -angeboten sowie ein Fokuskapitel zur aktuellen Zuwanderung. Die Stadt Nürnberg sieht sich vor ähnlichen bildungspolitischen Herausforderungen wie die Bundesrepublik und der Freistaat Bayern. Entsprechende Handlungsfelder werden im Bildungsbericht benannt und mit Daten und Analysen hinterlegt.

Interessierte können den gedruckten Bericht beim Bildungsbüro bestellen oder hier in digitaler Form abrufen.

7. Bildungskonferenz: Berufsbildung und Hochschulbildung im Wandel

Die siebte Nürnberger Bildungskonferenz „Berufsbildung und Hochschule – Entwicklungen und Wechselwirkungen“ findet am 19. Februar 2016 statt. Ab 10 Uhr werden im Rathaus der Stadt Nürnberg zahlreiche Expertinnen und Experten aus der Praxis, aber auch renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Prof. Dr. Martin Baethge vom Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen, Prof. Dr. Corinna Kleinert von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie Jürgen Kaube, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, über Veränderungen und Zusammenspiel von Berufsbildung und Hochschulbildung in Nürnberg diskutieren.

Das Programm ist hier abrufbar.

Übergang von der Schule in den Beruf: Bericht des Bildungsbüros zur Strategiediskussion

Das Bildungsbüro wurde beauftragt, in einem Strategieprozess die Situation einzelner Gruppen von jungen Menschen, die sich in der Übergangsphase von der Schule in den Beruf befinden, genauer zu beleuchten und eventuellen Handlungsbedarf zu identifizieren. Dafür diskutierten Fachleute aus der Praxis in vier Fokusgruppen. Beteiligt waren Schulleitungen und Lehrkräfte der verschiedenen Schularten, Jugendsozialarbeiter/innen an Schulen, Vertreter/innen der Arbeitsverwaltung, Ausbildungsbetriebe, Innungen und Kammern, der Allgemeine Sozialdienst, Fachkräfte aus den Übergangsmaßnahmen wie SCHLAU, Quapo, Kompetenzagentur, Berufseinstiegsbegleitung, der Jugendmigrationsberatung, Schulberatung, Berufsberatung, Wirtschaftsförderung und DGB. Außerdem setzte sich der Nürnberger Bildungsrat auf seiner Sitzung im Mai mit der Situation von ausbildenden Unternehmen auseinander.

Den Bericht über diese Diskussion legte das Bildungsbüro auf der gemeinsamen Herbstsitzung der beiden Ausschüsse am 12.11.2015 vor.

Jobstarter-Magazin: Informationen rund um die (duale) Berufsausbildung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung gibt im Rahmen des Förderprogramms "Jobstarter" ein Magazin mit Informationen rund um die Berufsausbildung heraus. Wer einen Ausbildungsplatz sucht, sich umorientieren will oder eine duale Berufsausbildung anstrebt, findet in den bisher erschienenen Ausgaben interessante Artikel über die Wahl des richtigen Betriebs, Qualifizierungsangebote, Projekte, Checklisten zur Berufsplanung und viele Geschichten aus dem Arbeitsalltag der jeweiligen Berufe.

Die einzelnen Magazin-Ausgaben und Artikel sind abrufbar unter:

http://www.jobstarter.de/magazin

Veröffentlichung: Qualifizieren? Natürlich auch digital!

Ob Computer, Smartphone oder Tablet – die Einsatzmöglichkeiten für digitale Medien in der beruflichen Bildung sind vielfältig. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat zu diesem Thema eine neue Publikation mit dem Titel „Qualifizieren? Natürlich auch digital!“ veröffentlicht. Sie dient als Ergänzung zum Förderprogramm „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ und stellt dessen Ziele vor: Das BMBF will das Lernen mit Hilfe neuer Lernwege fortlaufend verbessern, die Qualität digitaler Inhalte erhöhen, die Zahl jener steigern, die mit digitalen Medien lernen und arbeiten und deren Medienkompetenz stärken. Außerdem soll der Einsatz digitaler Medien gefördert werden, um Arbeitsumgebungen zu optimieren und Innovationsprozesse zu beschleunigen.

Praxisnahe Projektbeispiele zeigen die Potenziale und Vorteile des Einsatzes digitaler Medien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Doch nicht nur Lernen mit digitalen Medien ist wichtig, genauso entscheidend ist, die Medien selbst als Gegenstand des Lernens zu verstehen, um kompetent mit ihnen umgehen zu können.

Die Publikation ist auch online abrufbar. Weitere Infos gibt es unter https://www.qualifizierungdigital.de/de/qualifizieren-natuerlich-auch-digital-827.php.

Information für Arbeitgeber: Beschäftigung von Flüchtlingen

"Potentiale nutzen – geflüchtete Menschen beschäftigen": Unter diesem Titel gehen die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) der Frage nach: „Warum lohnt es sich für Betriebe, geflüchtete Menschen zu beschäftigen?“ Im August entstand eine Broschüre unter demselben Stichwort, die Arbeitgebern als erster Wegweiser zum Thema dienen kann. Sie wirbt bei den Unternehmen für die Beschäftigung und Ausbildung von Flüchtlingen und weist interessierte Firmen darauf hin, wie sie vorgehen müssen, wenn sie geflüchtete Menschen beschäftigen oder ausbilden wollen und wie die Bundesagentur sie dabei unterstützt.

Weitere Informationen gibt es unter: www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/Unternehmen/Detail/index.htm.

9. Jugendkonferenz: Junge Migranten und Flüchtlinge und deren Lebenswelten

Am 12.11.15 findet die 9. Jugendkonferenz der Jobcenter Nürnberg und Fürth im Haus Eckstein statt. Unter dem Motto "Kooperation leben - Integration gestalten" möchte die diesjährige Konferenz der hohen Brisanz und Aktualität des Themas Flucht und Migration von Jugendlichen Rechnung tragen. Folgende Themenkomplexe sollen in Foren diskutiert werden: Lebenswelt Ausbildung, Lebenswelt Freizeit und Kultur, Lebenswelt Schule und Lebenswelt Familie und Wohnen.

Interessiertes Fachpersonal kann sich über ein Formular anmelden.

5. Nürnberger Integrationskonferenz: Einwanderungsgesellschaft Nürnberg - Zwischen Normalität der Vielfalt und Neuzuwanderung

„Vielfalt schätzen. Teilhabe stärken. Zukunft gestalten" - Unter diesem Motto findet am Samstag, den 24.10.15, die 5. Nürnberger Integrationskonferenz im Südpunkt statt. Im Fokus stehen demographische, soziale und kulturelle Umbrüche, die im Einwanderungsland Deutschland und somit auch in Nürnberg stattfinden, und deren Bedeutung, Auswirkungen, Herausforderungen und Chancen für unsere Gesellschaft. In mehreren Gesprächsrunden werden die Referenten darüber diskutieren, wie Integration gestaltet werden kann.

Sie können sich bis zum 15. Oktober hier anmelden.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer oder unter www.integration.nuernberg.de.

Berufsinformationsbasar 2015: kaufmännische Berufe und Verwaltung

Am Donnerstag, den 22.10., findet in Altenfurt der Berufsinformationsbasar 2015 statt. Im Fokus stehen diesmal kaufmännische Berufe und Berufe in der Verwaltung. Fachleute aus den verschiedenen Berufsfeldern informieren über Anforderungen, Tätigkeiten und vieles mehr. Es besteht auch Gelegenheit, ein bisschen in die Praxis zu schnuppern. Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse können kostenlos Bewerbungsfotos machen lassen. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klassen aus den Nürnberger Stadtteilen Altenfurt, Fischbach, Moorenbrunn und Langwasser sowie von der Georg-Holzbauer-Schule in der Südstadt und aus der Realschule in Feucht.

Donnerstag, 22.10., 10 - 13 Uhr, Mittelschule Altenfurt, Hermann-Kolb-Straße 53.
Hier und im Flyer gibt es weitere Informationen.

Seminar für Fachkräfte: Konzepte und Perspektiven für den Übergang von der Schule in den Beruf

Am 26. und 27.11.15 findet in Berlin ein Seminar zu Möglichkeiten der Gestaltung des Übergangs junger Menschen von der Schule in den Beruf statt. Das Ziel ist, Konzepte und Perspektiven zur kommunalen Netzwerkarbeit und besseren Koordination dieser Übergänge auszutauschen. Zielgruppe des Seminars sind Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Bildung, Jugend, Soziales, Kultur, Wirtschaft und Finanzen, aus Kammern und Verbänden sowie Ratsmitglieder. Veranstaltet wird das Seminar vom Deutschen Institut für Urbanistik in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag.

Anmelden können Sie sich bis zum 12.11. unter 030-39001-268, per Email (fortbildung@remove-this.difu.de) oder online unter www.difu.de/veranstaltungen.

Lehrstellen- und Praktikumsbörse der Handwerkskammer Mittelfranken

In der Lehrstellen- und Praktikumsbörse werden immer noch einige freie Ausbildungsstellen und Praktikumsplätze im Raum Mittelfranken angeboten, die ab sofort besetzt werden können. Nach wie vor suchen auch Nürnberger Betriebe noch Auszubildende in unterschiedlichen Berufssparten. Darüber hinaus kann man bereits Stellen und Plätze für das Jahr 2016 einsehen.

Die Börse findet man unter http://www.hwk-mittelfranken.de/75,0,jobboardsearch.html

Arbeitshilfen für die Flüchtlingsarbeit

Der Runde Tisch „Schulische und berufliche Integration von jungen Flüchtlingen“ hat als Arbeitshilfe für Praktiker eine Liste aller Fördermöglichkeiten erarbeitet, aus der hervorgeht, unter welchen (rechtlichen) Voraussetzungen diese von jungen Flüchtlingen in Anspruch genommen werden können.
Am Runden Tisch arbeiten die Bereiche Allgemeiner Sozialdienst, Wirtschaftliche Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit an Schulen, Koordination Jugendberufshilfe und Amt für Ausbildungsförderung des Jugendamtes, das Jobcenter Nürnberg, die Agentur für Arbeit Nürnberg, das Amt für berufliche Schulen, das Sozialamt sowie das Einwohneramt (Abt. Ausländerwesen) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zusammen.

Umfangreiche Informationen werden vom Bundesinstitut für Berufsbildung auf der Seite http://www.qualiboxx.de/wws/dossier-fluechtlinge.php zur Verfügung gestellt und laufend aktualisiert.

Robert-Bosch-Stiftung fördert grenzüberschreitende Mobilität

Die Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart unterstützt ausgewählte Initiativen und Projekte, die zur grenzüberschreitenden Mobilität in der beruflichen Bildung in Europa beitragen. So können z. B. am Förderprogramm „Erasmus +“ teilnehmende Firmen und Bildungsinstitutionen eine Finanzierung für eine Weiterentwicklung ihrer Projekte beantragen. Voraussetzung ist, dass sie klare Impulse für die Mobilität in der Berufsbildung in Europa setzen und eine Wirkung auf breiter Ebene entfalten, welche über die der unmittelbar beteiligten Auszubildenden und Einrichtungen hinausgeht.

Details zur Förderung finden Sie hier

ERASMUS +: Eine Chance für Auszubildende

Die Nationale Agentur (NA) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) informiert Jugendliche über Auslandspraktika während der Berufsausbildung. Ausführlich wird das Programm Erasmus+ vorgestellt und auf alle wichtigen Fragen eingegangen. Junge Menschen sollen motiviert werden, sich auf den Weg nach Europa zu machen.

Mit dem Aufenthalt in einem europäischen Mitgliedsland erwerben sie interkulturelle Kompetenzen und qualifizieren sich auch für den europäischen Arbeitsmarkt. Allerdings können sich die Jugendlichen nicht selbst um Fördermittel bewerben. Bei der Nationalen Agentur können nur Berufsschulen, Kammern und Betriebe, aber auch Einrichtungen aus der Erwachsenenbildung Förderanträge für Erasmus+-Gelder stellen.

http://www.machmehrausdeinerausbildung.de/ 

Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung informiert über Ausbildungsvergütungen

In einer Datenbank des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung kann man die tariflichen Ausbildungsvergütungen recherchieren. Aber auch weitere Fragen über andere tarifliche Leistungen wie z. B. Löhne und Gehälter, Urlaubsanspruch und Arbeitszeiten werden hier beantwortet.

http://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_2272.htm 

Neue Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Berufsschule

Die Kultusministerkonferenz hat am 12.03.2015 eine neue Rahmenvereinbarung für die Berufsschulen beschlossen, mit der Attraktivität dieser Schulart erhöht werden soll. Sie ersetzt alle bisher geltenden Vereinbarungen.

Inhalte sind die aktuelle Definition der Aufgaben und Ziele der Berufsschulen, die Beschreibung ihrer Organisation und Dauer, des Unterrichtsumfangs und die Lehrpläne, ihrer Abschlüsse und Zeugnisse. Sie legt die Kriterien zur Bildung der Abschlussnoten fest sowie die Voraussetzungen zur Erlangung landesrechtlich geregelter allgemeiner Schulabschlüsse und die Verleihung einer Hochschulzugangsberechtigung durch die Berufsschule.

Daneben regelt die Rahmenvereinbarung Auslandsaufenthalte von Berufsschülern und Berufsschülerinnen sowie die gegenseitige Anerkennung der Zeugnisse zwischen den Bundesländern.

Die Rahmenvereinbarung kann heruntergeladen werden unter:

http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2015/2015_03_12-RV-Berufsschule.pdf.

Werkzeugkoffer für Betriebe zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen

In Hessen beschäftigen sich zwei Projekte mit der Entwicklung von Unterstützungsmaßnahmen für Jugendliche in der betrieblichen Ausbildung, um vorzeitigen Ausbildungsabbrüchen entgegenzuwirken. Die Zusammenarbeit der Projekte „Qualifizierte berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb – (QuABB)“ und „VASO@KMU –Verbesserung der Ausbildungschancen für schwächere Jugendliche durch berufs- und sozialpädagogische Begleitung der KMU“ führte zur Veröffentlichung des dreiteiligen Werkzeugkoffers „Betriebliche Ausbildung“. [mehr]